1. Preis | Wettbewerb Wohnen an der Ziegelei, Bonn

Das Konzept schließt die städtebauliche Lücke, bindet allseitig an die bestehenden Stadtraume an und macht es so zu einem Teil des städtischen Gefüges. Die stadt- und freiräumlichen Verknüpfungen erfolgen über die ankommenden Wegebeziehungen, die wie selbstverständlich in das Quartier hindurchgeführt werden und im Innenbereich ihre freiräumliche Mitte in Form einem durchgrünten Quartiersplatz finden. Aus diesen Wegebeziehungen entstehen die einzelnen Baufelder, die hier der Grünen Mitte ihre Raumkante geben. Rücksprünge und Aufweitungen bilden unterschiedliche räumliche Situationen aus und lassen ein spannungsvolles Gefüge entstehen.

Das neue Quartier verzahnt sich hier über den Baumbestand und die Freiräume mit der Nachbarbebauung. Eine öffentliche Durchwegung verbindet langfristig den Spielplatz im Osten und der die Nahversorgungseinrichtungen im Westen. An den Quartierszugängen entstehen kleine Entreeplätze die hier den Auftakt zum neuen Stadtquartier ausbilden. Der westliche Baumbestand wird weiterentwickelt und bildet hier in Form eines kleinen Wäldchens einen Puffer zu der Gewerbefläche.

Das Konzept bildet die Grundlage für ein neues Wohnquartier, welches im Rahmen des parkartigen Baumbestands ein neues familienfreundliches, naturbezogenes Wohnquartier schafft, das über eine hohe Freiraumqualität Gemeinschaft und Kommunikation fördert und somit die Voraussetzung für eine hohe Wohn- und Lebensqualität ermöglicht. Die Qualitäten des vorhandenen Baumbestands werden hierbei zum städtebaulich-freiräumlichen Thema und bilden so das Alleinstellungsmerkmal des neuen Quartiers.

Auftraggeber:

Planungspartner:

Planungszeitraum:

Preis:

Stadt Bonn

Thomas Schüler Architekten und Stadtplaner

2026

1. Preis

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