3. Preis | Wettbewerb Bergische Kaserne, Düsseldorf
Mit der Entwicklung des historischen Kasernenareals entsteht ein grünes, vielfältiges Stadtquartier aus vier Nachbarschaften. Der Entwurf ergänzt den Bestand behutsam durch modulare Baukörper entlang historischer Wege und formt eine gemeinsame grüne Mitte aus bestehenden Biotopen und Gehölzen. Ein kompakter Erschließungs-Loop verbindet alle Quartiere, rahmt zentrale Plätze und bindet das denkmalgeschützte ehemalige Casino ein. Die Entwicklung erfolgt schrittweise vom südlichen Bestand über die urbane Nachbarschaft bis zu den landschaftlich geprägten Quartieren am Feld und am Wald.
Der Loop übernimmt die Haupterschließung, bündelt den motorisierten Verkehr in Mobility-Hub und fördert Sharing-Angebote. Ergänzende Wohnwege sowie eine fuß- und fahrradfreundliche Aktivmeile sorgen für kurze Wege und vernetzen das Quartier vom Casino im Süden bis zu Nahversorgung und Sportflächen im Norden.
Ein vielfältiges Nutzungskonzept mit Nahversorger, Bildungs-, Sozial- und Gemeinschaftseinrichtungen stärkt das Miteinander. Die historischen Kasernengebäude erhalten neue kulturelle, soziale und gastronomische Nutzungen.
Die Freiraumgestaltung knüpft an den landschaftlichen Charakter an und schafft ein klimaangepasstes Quartier mit großzügigen Grünräumen, Quartierspark, schattenspendenden Bäumen und naturnahen Strukturen. Unterschiedliche Freiraumtypen prägen die Nachbarschaften, ergänzt durch Plätze für Begegnung, Spiel und Aufenthalt.
Ein versickerungsoffenes Material- und Regenwasserkonzept fördert Kühlung, Biodiversität und Klimaresilienz. So entsteht ein durchgrünter, lebendiger Stadtbaustein, der historische Strukturen mit zeitgemäßer Stadtentwicklung verbindet.
Auftraggeber:
Planunspartner:
Planungszeitraum:
Stadt Düsseldorf
studiomauer
2025

